2017 John & Sargeras

Eothain

Selbstkritisch räumt Eothain ein, sein bisheriges Leben sei wohl im Vergleich zu anderen Schicksalen sehr geregelt und ohne besonders einschneidende Ereignisse abgelaufen. Fast langweilig erscheinen ihm die Eckpunkte seines Werdegangs. Keine einschneidende Situation, welche eine Neuorientierung und –ausrichtung forderte...
Konnte Eothain etwas dafür, dass er in eine reiche, streng gesittete Familie eines Mitglieds des hohen Rates hineingeboren wurde? Als erster Sohn musste er zeit seines Lebens den Anforderungen und Plänen seiner Familie Rechenschaft tragen. Wie ein einziges enges Korsett kam ihm seine Jugend vor. Vielleicht gründet auf diesen Gegenbeinheiten auch Eothains zeitweise fast schon rebellisch anmutendes Ausloten von Grenzen jetwelcher Art.
Ein Lichtblick seiner Jugenjahre stellte für Eothain stets den Umgang mit seinen zahlreichen Feunden dar. Unter ihnen war die kleine Elora. War sie doch seine längste und treueste Freundin. Somit erstaunt es wenig, dass Eothain mit einigen wenigen Feunden, unter der Führung von der mittlerweile zur Lady erkorenen Elora, den Orden der Orbis Corvorum gründete. Insgeheim empfindet Eothain ausserdem eine tiefe Bewunderung für einen verschmähten Urahnen der Ithalions, der dem Rat der Weisen der berüchtigten Schattenwächter angehört und den Dämonen selbst gehuldigt haben soll.
Zu den Eigenschaften Eothains zählen seine absolute Loyalität gegenüber deren Personen, die er schätzt und die er seine Freunde nennt. Gemeinsam mit ihnen kann Eothain endlich das Leben leben, das er wünscht. Keine Verpflichtungen und Forderungen seitens der Familie mehr. Immer wieder Anlass zum lachen gibt Eothain mit seiner Eitelkeit, insbesondere wenn es um schicke und modische Kleidung, Accessoires oder Rüstungen geht.